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Ricardo Santos Photography

Hey Ricardo ...  How did you start with photography?

To be honest it’s quite hard for me to say how I started, cause that happened a long time ago. I remember back in Brazil, my dad trying to show me how to look through a Rollei waist finder, I was about 4 or 5 years old. I have always been interested about photography. When I was about 18, 19 I got a Pentax MV1 from my dad and I use to go with my brother to his surf trips to take pictures. But only after I had my oldest son in 2011, I decided to buy a DSLR to snap shot him and keep the memories but the bug bitted me hard and since then I started to shoot seriously… if I can say that…

 

 

 

 

 

Tell us something about your Person?

I’m Ricardo Santos, 38, Brazilian, living in Finland, father of 3, married…

 

 

I’m just a regular bloke, who loves photography, art and music. There isn’t much mystery about.

 

 

Hey Ricardo ... Wie hast du mit der Fotografie angefangen?

Um ehrlich zu sein, ist es schwer für mich zu sagen, wie oder wann ich mit dem Fotografieren angefangen habe. Ich erinnere mich daran, dass mein Vater mir in Brasilien zeigte, wie ich durch einen Rolleisucher zu blicken hatte. Damals war ich ungefähr 4 oder 5 Jahre alt. Für die Fotografie habe ich mich aber schon immer interessiert. Als ich ungefähr 18, 19 Jahre alt war, bekam ich eine Pentax MV1 von meinem Vater geschenkt. Von nun an ging ich mit meinem Bruder zum surfen und fotografierte das Geschehen. Nachdem ich 2011 meinen ältesten Sohn bekam, entschied ich mich eine DSLR-Kamera zu kaufen, um die Erinnerungen fotografisch festzuhalten, aber der Virus hat mich infiziert und seitdem habe ich ernsthaft fotografisch gearbeitet.... wenn ich das so sagen kann ...

 

Erzähl uns was über deine Person?

Ich bin Ricardo Santos, 38, Brasilianer, in Finnland wohnhaft, Vater von drei Kindern, verheiratet…

 

Ich bin ein normaler Kerl, der Fotografie, Kunst und Musik liebt. Dabei gibt es keine weiteren  großen Geheimnisse um mich.

 

 


From where you get your inspiration for your work? What was the motivation to this portrait  series?

I don’t think I have ever stoped to think about, at least not in a specific way. I believe that inspiration comes from anywhere, you just have to be open and ready for it. However, I believe that being exposed to arts in general can potentialise it. In times of creative break downs instead of looking for inspiration in other photographers work (which eventually works for me), I end up looking into paints, architecture, music, graphic design… I feel that it’s important to look else where when I feel that photography isn’t moving me.

My main motivation for my portraits it’s to create beautiful images. I wish I could succeed more! But that is my main go. Differently than many believe, I don’t feel the urge to tell a story, I rather leave the narrative of the image to the viewer, he’s the one to decide the tale behind the pic. 

Woher bekommst du deine Inspiration für deine Arbeit? Was war die Motivation für diese Porträtserie?

Ich glaub nicht, dass ich jemals aufgehört habe  auf eine bestimmte Art und Weise zu denken. Inspiration kommt für mich von überall her, man muss nur offen und bereit dafür sein. Ich bin  der Überzeugung, dass der Zugang zur Kunst dazu beitragen kann, dies zu erreichen. In Zeiten kreativer Pausen, schaue ich am Ende nach Farben, Architektur, Musik und Grafikdesign, anstatt nach Arbeit anderer Fotografen. Ich denke es ist wichtig, in anderen Bereichen zu suchen, wenn ich fühle, das mich die Fotografie gerade nicht berührt.

 

Meine Hauptmotivation für meine Porträts ist die Herstellung von wunderschönen Bildern. Ich wünschte, dass das mehr und mehr gelingen würde! Mein Ziel ist es allemal. Anders als viele glauben, verspüre ich nicht den Drang, eine Geschichte zu erzählen, ich überlasse die Erzählung des Bildes lieber dem Betrachter, er ist derjenige, der die Geschichte hinter dem Bild erzählt.


Where you found your Models and what is your lovely set up?

It depends a lot!! I have contacts in model agencies, I use quite a bit of facebook groups and IG, which is what I use the most.

About set up… I use 2 cameras, my Mamiya C220 and my Fuji Xpro2. I normally use inexpensive lenses (m42s) and some modern cheap manual lenses (7 artisans). When I’m shooting at the studio, I normally use only one flash with either a big soft box (120cm) or my octobox (90cm) with grid. Well, I like simple and basic.

Wo haben Sie Ihre Models gefunden und was ist Ihr liebstes Setup?

 

Es kommt darauf an. Ich habe Kontakte zu Modelagenturen, benutze ziemlich viele Facebook-Gruppen und Instagram, was mir der Suche am behilflichsten ist.

 

Am Setup verwende ich 2 Kameras, meine Mamiya C220 und meinen Fuji Xpro2. Dabei fotografiere ich normalerweise mit billigen Objektiven (m42s) und mit einigen modern manuell gesteuerten  Objektiven (7 artisans). Wenn ich im Studio fotografiere, benutzte ich normalerweise nur einen Blitz mit einer großen Softbox (120 cm) oder mit einer Octabox (90 cm) inklusive Grid. Ich mag es einfach und bodenständig.


What kinds of things have you discovered while doing this?

Man… I have learned so much in different aspects of photography. On the technical side I found out that we photographers tend to give to much importance to technical things that the usual viewer or client will probably never see or understand. Conceptually, I learned that it’s absolutely important to be open to the unexpected and ready to embrace the unknown. Being able to adapt, shake it up and change directions on the fly, for me, it’s a must. And of course, there is the human side and this is where I have learned the most, for sure. For me the most important things are to let the models be who they are and work as team.

Welche Dinge hast du dabei entdeckt? 

Mann… Ich habe in verschiedenen Bereichen der Fotografie so viel gelernt. Auf der technischen Seite habe ich herausgefunden, dass wir Fotografen technischen Dingen, die der gewöhnliche Betrachter oder Klient wahrscheinlich nie sehen oder verstehen wird, eine große Bedeutung beimessen. Konzeptionell habe ich gelernt, dass es absolut wichtig ist, offen für das Unerwartete und bereit für das Unbekannte zu sein. Ich kann mich anpassen, aufrütteln oder die Richtung ändern - das ist ein Muss. Und natürlich gibt es die menschliche Seite, und hier habe ich mit Sicherheit am meisten gelernt. Für mich ist es das Wichtigste, die Modelle das sein zu lassen was sie sind und als Team zu areiten.


How do you meet your models during the shoot? Is it easier for the ladies to get into a role, or is it just what you do not want?

The basic rule for me it’s to make sure that whoever I’m shooting it’s comfortable enough, that’s it’s the main thing, from that It depends on the concept. If it’s a photo shoot with a clear concept, then I try my best to make them be part of the role up to the point where they are still being themselves and comfortable, but generally I just want them to be as free as possible to do whatever they feel like doing within the concept.

Wie lernst du deine Models während des Shootings kennen? Fällt es den Damen leichter, in eine Rolle hineinzuschlüpfen, oder ist es genau das, was Sie nicht wollen? 

Die Grundregel ist sicherzustellen, dass derjenige, den ich fotografiere, es gut dabei geht bei dem was wir machen. Wenn es sich um ein Fotoshooting mit einem klaren Konzept handelt, versuche ich mein Bestes, um sie zu einem Teil der Rolle zu machen, bis zu dem Punkt hin, an dem sie sich immer noch gut fühlt. Im Allgemeinen möchte ich, dass sie so frei wie möglich sind und sich innerhalb des Projekts ausleben können.


Do you have a photographic education?

No, well… not an official one. I have studied by myself quite a bit though.

 

How would you describe your style? you have also different other projects?

That’s hard… I’m still fighting myself to find my style and even though a lot people say that they like “my style” for some reason I believe that I’ll never really find it, and I’m not sure if I even want to. I search for it works as a drive for me, to be experimenting and trying different things… But one thing that has always been part of my pictures is simplicity, so maybe that is my style…

 

Well, about other projects, I’ve been thinking on doing some online teaching on film photography, more the technical side of it (how to shoot, develop and scanning) but I’m still working on the structure of it, hopefully I have this sorted by the end of summer and till the end of the year I have some online thing going on, let’s see.

Hast du eine Fotoausbildung? 

Nein, na ja ... keine offizielle. Ich habe aber autodidaktisch einiges gelernt. 

 

Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Hast du auch andere andere Fotografieprojekte am Start? 

Das ist schwer… Momentan kämpfe ich noch darum, meinen Stil zu finden, und obwohl viele Leute sagen, dass sie „meinen Stil“ aus irgendeinem Grund heraus mögen, glaube ich, dass ich ihn nie wirklich finden werde, und ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt möchte. Wenn ich danach such wirkt es für mich als Antrieb, um zu experimentieren und verschiedene Dinge auszuprobieren… Aber eine Sache, die immer Teil meiner Bilder war, ist die Einfachheit. 

 

Nun, hinsichtlich der anderen Projekte habe ich darüber nachgedacht, Online-Unterricht über Filmfotografie zu geben. Dabei sollte es mehr um die technische Seite, wie dem fotografieren, das entwickeln und scannen gehen. Aber um ehrlich zu sein, ich arbeite noch an der Struktur, hoffe bis zum Ende des Jahres etwas online gestellt zu haben, los geht's.



Portrait Photographer Ricardo Santos aus Helsinki.

 

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